Sakristei

Medien. Zukunft. Ungewissheit.

In meinem Seminar über den Umgang mit der (Medien)zukunft für die IAD Zürich setze ich zwei neue Effekte ein.

Das Seminar soll Techniken im Umgang mit der Zukunft vermitteln, indem die eigene Berufszukunft als Beispiel genommen wird, um sie auszuprobieren. Die Beteiligten werden durch eine Selbstdarstellung in diesen Umgang mit dem eigenen Denken und einer möglichen Zukunft gezogen. Eine Abfolge an Vorträgen, Selbstübungen und Gruppenarbeiten soll helfen, das Thema zu erarbeiten.

Ebenfalls neu sind die Unterlagen dazu in der Form eines Vorlesungsposters, um allen Beteiligten den kompletten Inhalten parallel zu bieten. Ich zoome dabei in das Poster hinein, das wie eine Buchseiten von links nach rechts gelesen wird, bevor es in die nächste „Zeile“ rutscht.

Auf https://taglinger.ch/medienzukunft sind alle slides zu finden.

Seminare müssen derzeit online gehalten werden. Die Form ist eigentlich für eine Interaktion in den Räumen gedacht, aber lässt sich jederzeit auch in einem Teams Call mit der Möglichkeit von Breakout Rooms gestalten, wenn es zu Gruppenübungen kommt.

Ich war sehr gespannt, ob die Form der Vermittlung funktioniert und habe mir für die zweite Sitzung ein Couching Angebot von Judith Hollay geschnappt, die sich den Unterricht mit anschaute, um dann in der Mittagspause ein Feedback zur Methode zu geben. Die Interaktion und der Ablauf des Seminars scheinen auch nach dem Feedback der Teilnehmenden gut zu funktionieren. Allerdings bereitet die Darstellung des Skripts in dieser Form Schwierigkeiten. Es ist ungewohnt, nicht pro Slide einen Chunk an Inhalt zu finden sondern sich wie bei einem Poster scrollend durchzubewegen.

Was ich – für das anstehende Seminar für Medienkunde in Bern – verbessern kann und werde:

  • Blöcke klarer voneinander abtrennen
  • Sprungmarken einbauen, statt zu scrollen
  • Ebenen klarer von einander abtrennen

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