Sakristei

taglinger.ch. digitaler garten.

Die anstehenden Publikationen nach dem Sommer werden mich wieder einmal zum Relaunch der taglinger.ch und seinem Netzwerk bringen. Ausgehend von der Idee, dass meine Homepage eigentlich nicht eine „page“ oder „site“ ist, sondern ein Netzwerk, das sich durch viele Blogs und Social Networks zieht, geht es aber darum, alle diese Stränge sinnvoll zusammenzuführen.

Seit dem Umbau des LIN DEN HOFs und dem Anlegen des Gartens habe ich ein internes Dashboard zur Steuerung des Hauses und des Gartens gebaut, das das Grundstück zum Interface macht. Die Icons und Textembleme auf den tatsächlich existierenden Gebäuden oder Wiesenzonen führen dort zu Services oder Datensammlungen.

Diese Grundidee erweitere ich jetzt mit dem Entwurf, der die Denkzonen des Gartens auch auf der Website zu Linkzonen macht und alle Webinhalte den eigenen Brands entsprechend zuordnet. Die Basissoftware dazu ist wieder Hype, um einfach zu layouten und Bewegungen / Überblendungen einbauen zu können und eine räumliche Ordnung der Inhalte herzustellen. Dabei dienen jBilder vom Garten als Tableaus, auf denen die Links platziert wird. Ich gebe zu, dass mich dabei immer noch EVE von Peter Gabriel inspiriert, Landschaft und Inhalt zusammenwachsen zu lassen.

So verschränken sich die Oberflächen des LIN DEN HOFs mit seinem Dashbord mit der Präsentation der Inhalte zu einem digitalen Garten, dessen Matritze jahreszeitlich andere Bilder vom Garten zeigen wird. Der Clou ist natürlich, dass die Klickzonen auch in einer haptischen Welt existieren und so sich mit dem Atelier verschränken. Über allem steht die Gartenmetapher, weil digitale INhalte Pflanzen gleich sich immer weiter entwickeln und wachsen. Sie in einem Garten in Ordnung und Übersicht zu bringen ist die Absicht des digitalen Gartens auf der taglinger.ch.

Die Grundsprache ist deutsch in kompletter Kleinschreibung bei kompletter Grossschreibung aller Eigennamen, alle Texte sind klickbar und einzelnen Bereiche sind schon vollständig gefüllt. Weil ich eine Spitfire Instrument Version des BBC Orchestra ausprobiert habe, kam die Idee auf, den Basisseiten auch einen Soundtrack mitzugeben. Die „Garten Symphonie“ spielt sie ihn ab. Die nicht selbsterklärenden Begriffe erklären sich bei einem Hover, zoomt man sich in einen Bereich weiter hinein, blenden die Szenen über und bekommen die Basisfarbe der Brands als Layer. Die Navigation am rechten oberen Rand der Page wird auf das Wesentliche reduziert und bietet nur einen Basislink zur Homepage, einen Link auf ein Gesamtverzeichnis, auf das Impressum und eine Mailmöglichkeit.

Die „Alles“ Seite beinhaltet alle Links zu Inhalten und deren Einstiegsseiten, getrennt nach Rubriken, inklusive einer kurzen Inhaltsangabe. Ich bin noch am Überlegen, ob es die orangen Links an der Seite braucht oder ich doch besser konsistent bleibe und nur den Text klickbar mache.

Das Impressum ist ein Must und hat einen mehr oder weniger, nicht klickbaren Text.

Die eigentlichen Contentseiten, wenn sie nicht auf anderen Plattformen liegen, behalten die bisherigen Elemente bei, werden aber grosszügiger layoutet und neu platziert.

Einzelne Stilelemente aus den bisherigen Seiten wie der Layer machen zuweilen noch Sinn , mischen sich aber mit gut platziertbaren Elemente direkt aus dem Background Bild.

Ich überarbeite alle Seiten und teste sie nach ihrer Optimierung. Sie gehen in der Woche bis zum 21.8.22 silently live und bekommen dann im September eine Promotion auf Social Media und im Mailfooter. Im Herbst und Winter baue ich dann interaktive Elemente der ( danke für die Tipps @anatollocker ) ein und versuche das Moment den Einladens in den Garten stärker zu etablieren.

10.8.2022

Im Moment nimmt mich die Frage der Normierung gefangen. Welche Elemente mit den gleichen Funktionen müssen immer gleich aussehen und welche dürfen variieren, um die Seite nicht zu stier aussehen zu lassen. Welche Bewegungen braucht es auf der Seite, um das Organische zu stärken. Ich gehe noch einmal alle Seiten durch, bevor ich sie live setze.

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