AMEN – Mein Vater

Als einen von sieben Tracks in Arbeit steht der Rough Mix von „Vater“. Die EP mit dem Titel DEIN, deren Texte und Sounds mit katholischen Kürzeln arbeiten entstand als Idee vergangenen Mai während eines Spaziergangs in London. Die Text Outline liessen auf sich warten und flossen dann plötzlich innerhalb einer halben Stunde auf einem Hotelbett zu Papier. Ähnlich ging es bei „Vater“, um das ich mich lange herumgedrückt habe, denn der Inhalt ist sehr persönlich und greift tief in mich, wann immer ich mit ihm ihm in Berührung komme. Darüber, das Vater Unser in ein Zwiegespräch mit meinem verstorbenen Vater zu verwandeln und über unsere Beziehung zu reflektieren, vergingen bis zur ersten Note Jahre. Zu nahe war es.

Jetzt ist ein hörbarer Track entstanden, der an das herankommt, was ich vertreten kann. Zwischen der intimen Ebene zu ihm und einer kleinen aber vorhandenen Öffentlichkeit. Geholfen hat mir in einer impulsiven Session, die sich über das Wiederhören von „Purple Rain“ aufgebaut hat, der Gang in eine arabisch klingende Gesangsskala hinein. Tatsächlich entsteht irgendwann der Dialog mit Ausschnitten eines Muezzins, um nicht zu sehr im Katholischen abzusaufen und sich mehr in die Stimmung von Massive Attack an den Text zu nähern.

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