Alpgang. Bad Gastein.

Jedes Jahr einmal treffen sich fünf bis zehn Alpgang Genossen und treten den Alpgang an, um an einen Platz in den Alpen zu reisen und dort vor Ort Bilder, Töne und Worte zu einem verbundenen Thema zu finden und den Kulturraum der Alpen zu erkunden. 100 Jahre lang. Was hier ein wenig pathetisch oder streng klingt, ist zuerst einmal ein grosser Spass und eine spannende Reise miteinander. Es kommen Hefte heraus, es entstehen Apps und Hörspiele. Aber vor allem kommt es zu Zusammenarbeiten.

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Bad Gastein also diesesmal. Einen Tag Anreise und erstes Herumschauen, dann am nächsten Tag die Bergtour, die den Kopf frei macht und die ersten Themen sammelt. Diesesmal ist es der Zerfall der ehemaligen Grandezza. Die sieht man am besten im „Hotel“, in dem wir uns aufhalten.

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Die Geschichten beginnen zu leben und manifestieren sich in sechsfacher Form über Kommoden der Kaiserin, Haltedienste, Liedtexte, ein kleines Dialogstück, einen Ego-Text darüber, dass man nicht mehr aus diesem Haus heraus kommt. Wir werkeln und machen, treffen uns alle abends wieder, zeigen uns die ersten Dinge. Erstaunlich, wie sich 50 – 100 Seiten Content durch nur fünf Menschen, von denen einer sich rein auf das Layout verlegen wird, entstehen können. Erschöpfung, Videoshootings am vierten Tag, dann die Abreise.

Jedes Jahr ist zu wenig Zeit gewesen, und doch ungeheuer viel. Es war eine energiereiche Zeit, und alle sind müde danach. Es macht neue Dinge auf, immer komme ich mit einem neuen Dreh für andere Contents zurück, und doch gibt es schon so etwas wie eine Inhaltstradition die sich in bisher drei Magazinen ( zwei andere entstehen jetzt) und einer App finden lassen.

Alpgang ist erst einmal eine Droge.

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